Instandsetzung und Aufwertung treffen sich am Ufer in Oberrieden
- 12. Aug.
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Am rechten Zürichseeufer in Oberrieden sichert eine Uferverbauung die Liegenschaft an der Seestrasse gegen den See: eine Stampfbetonmauer und ein anschliessendes Natursteinmauerwerk, zusammen 73.5 Meter. Beide hatten das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht – die Betonmauer zeigte Verkippungen und flächige Abrasion, das Mauerwerk offene Fugen.
Das Natursteinmauerwerk wurde auf 35 Metern neu verfugt, die Stampfbetonmauer auf 38.5 Metern vorbetoniert und neu fundiert. Genau hier lag die Hauptunsicherheit: Die bestehenden Fundationsverhältnisse waren vorgängig nur teilweise bekannt, die Einbindetiefe musste während der Ausführung laufend beurteilt werden. Vorgelagert wurden rund 83 Tonnen Blocksteine zu einem Blocksatz versetzt.
Statt die Absturzkante beizubehalten, wurde das Ufer abgestuft. Rund 66 Tonnen Sandsteintritte bilden eine Sitztreppe, die die Absturzhöhe reduziert und den See erschliesst – aus der reinen Schutzbaute wird ein Aufenthaltsort.
Die Triton Ingenieure AG plante das Projekt für die BVK vom Vorprojekt bis zum Abschluss der Ausführung und übernahm die Bauleitung (SIA-Phasen 31–33, 41, 51–53). Ausführung: KIBAG Bauleistungen AG.
Ufermauern altern langsam – bis sie es plötzlich nicht mehr tun. Steht bei Ihnen eine Uferverbauung zur Beurteilung oder Instandsetzung an? Wir übernehmen das von der Zustandsaufnahme bis zur Bauleitung.
Telefon: +41 44 400 11 41
E-Mail: info@triton-ing.ch


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