Von der Zustandsaufnahme zur Baustelle: Hafen Rorenhaab in Meilen
- 12. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Die Gemeinde Meilen betreibt am rechten Zürichseeufer mehrere Hafenanlagen. In der Rorenhaab hatten Stege, Ufermauern und Zugänge über die Jahre alters- und nutzungsbedingte Schäden angesammelt. Am Anfang stand deshalb keine Baumassnahme, sondern eine systematische Zustandsaufnahme über die gesamte Anlage. Daraus entstand ein Sanierungsprojekt, das die Massnahmen priorisierte und in einer einzigen Bauetappe bündelte – bei einem Hafen, der während der Saison genutzt wird, ist das der entscheidende Punkt.
Den grössten Eingriff bildete der Steg entlang der nördlichen Ufermauer: Die bestehende Betonkonstruktion wurde abgebrochen und durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Die östlich gelegene Natursteinmauer war durch Wurzeldruck aus dem angrenzenden Bewuchs so stark verformt, dass eine blosse Fugensanierung nicht mehr genügte. Auf der Westseite entstanden Betonplatte und Blockstufen neu, die Zugänge zur Aussenmole wurden erneuert.
Dazu kamen die weniger sichtbaren Arbeiten, die den Zustand einer Hafenanlage langfristig bestimmen: Korrosionsschutz an Geländern und Leitern, Instandsetzung der Mauerwerksfugen und Verfüllen festgestellter Unterspülungen mit Unterwasserbeton.
Die Triton Ingenieure AG bearbeitete das Projekt für die Gemeinde Meilen von der Zustandsaufnahme bis zum Abschluss; Projektierung, Ausschreibung und Realisierung umfassten die SIA-Phasen 31–33, 41 und 51–53. Ausführung: KIBAG.
Wer den Zustand seiner Hafenanlage kennt, kann Unterhalt planen statt reagieren. Möchten Sie Ihre Anlage beurteilen lassen oder eine Sanierung etappieren? Wir unterstützen Sie dabei.
Telefon: +41 44 400 11 41
E-Mail: info@triton-ing.ch


Kommentare